Archiv für Juni 2011

Diffuser Haarausfall bei Frauen – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Von diffusem Haarausfall sind vor allem häufig junge Frauen betroffen. Kahle Stellen kommen bei dieser Art von Haarausfall zwar nur selten vor, allerdings wird das Haar zusehends lichter. Gerade für Frauen ist dies nicht nur ein kosmetisches Problem sondern auch eine psychische Belastung. Dabei hat diffuser Haarausfall verschiedene Ursachen. Falsche Ernährung oder Stress sind nur einige wenige Faktoren die diffusen Haarausfall bedingen können.

Diffuser Haarausfall – wenn das Haar immer lichter wird

Die Symptome des diffusen Haarausfalls setzen in der Regel sehr plötzlich ein. Zu erkennen ist er an lichter werdenden Stellen oberhalb der Schläfen. Außerdem führt diffuser Haarausfall nach und nach zu einer Ausdünnung des gesamten Haars. Oftmals gestaltet sich die Diagnose und auch die Wahl der geeigneten Behandlung jedoch nicht ganz einfach, da diffuser Haarausfall auf verschiedenste Ursachen zurückzuführen ist. Insbesondere stressbedingt kommt es häufig zu diffusem Haarausfall, da Stress Einfluss auf die Botenstoffe in unserem Körper nimmt, welche unter anderem auch den Haarwuchs steuern. Beste Medizin ist in diesem Fall Ruhe und Erholung, sodass sich das System wieder einpendeln kann. Sie nehmen Medikamente? Auch medikamentöse Behandlungen können unter Umständen diffusen Haarausfall auslösen. Dies sollten Sie sofort mit Ihrem Arzt abklären. Sind die Medikamente Ursache des diffusen Haarausfalls, verhilft meist schon eine Umstellung auf andere Wirkstoffe zur Linderung. Oftmals ist jedoch auch eine simple Ernährungsumstellung nötig, um die Kopfhaut zum erneuten Haarwuchs anzuregen und den diffusen Haarausfall zu stoppen. Aufschluss gibt in diesem Fall häufig schon ein einfaches Blutbild.

Diffuser Haarausfall bei Frauen – Ausweg Eigenhaartransplantation

Unter diffusem Haarausfall versteht man eine starke Ausdünnung der Haare, die sich auf den gesamten Kopfbereich erstreckt. Diffuser Haarausfall zählt zu den häufigsten Formen des Haarverlustes und betrifft zunehmend auch Frauen.

Gerade für Frauen bringt der Verlust der Haare nicht nur ästhetische Probleme sondern oftmals auch eine große psychische Belastung mit sich. Diffuser Haarausfall lässt sich in den Anfangsstadion zwar häufig noch kaschieren, mit zunehmender Ausdünnung der Haare ist dies jedoch kaum noch möglich. Neben hormonellen Umstellungen während der Menopause, ist bei jüngeren Frauen häufig ein hormonelles Ungleichgewicht Ursache für den diffusen Haarausfall. Ist diese Veränderung im Hormonhaushalt von Dauer, kommt für viele Patientinnen nur noch die moderne Eigenhaartransplantation zur Bekämpfung des diffusen Haarausfalls in Frage. Voraussetzung ist hierfür jedoch ausreichender Haarwuchs in der Spenderregion des Hinterkopfes. Außerdem ist die Qualität der Haare entscheidend für eine erfolgreiche Eigenhaartransplantation. Diffuser Haarausfall kann in der Regel schon von einem Hautarzt diagnostiziert werden, für eine Eigenhaartransplantation sollten Sie sich jedoch an einen Experten für ästhetische Chirurgie wenden. Dieser kann sie gezielt zu ihren individuellen Therapiemöglichkeiten des diffusen Haarausfalls beraten und den Eingriff selbst durchführen.

Die Ursachen des diffusen Haarausfalls:

Beschränkt sich der Haarausfall einer Person nicht auf eine bestimmte Stelle des Kopfes, sondern weitet sich auf den ganzen Kopf aus, handelt es sich meistens um einen diffusen Haarausfall. In diesem Fall entstehen keine vollständigen kahlen Stellen, sondern das gesamte Haar wird einfach nur dünner und undichter.  In der heutigen Zeit leiden nicht nur Männer an dieser Erkrankung, sondern auch immer mehr Frauen werden zu Betroffenen.

Da liegt die Frage natürlich nahe, wodurch und warum der diffuse Haarausfall immer häufiger auftritt?

Der Grund für solch eine Erkrankung kann vielseitig sein. Meistens hängt das Lassen der Haare mit Ursachen wie Stress, Depressionen, Hormonschwankungen, Mangelernährung oder Infektionen zusammen. Da jedoch diese genannten Faktoren  nicht nur die Haare ausfallen lassen, sondern den Körper allgemein schwächen, muss genau geachtet werden, was speziell der Auslöser des Haarausfalls ist und wie man diesen am besten behandeln kann.

Fallen mehrere Haare verfrüht aus, kann es gut möglich sein, dass die betroffene Person an diffusem Haarausfall auf Grund von Stress oder Depressionen leidet. Denn durch den anhaltenden Druck bzw. Stress der auf einer Person lastet, können die einzelnen Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

Nach Geburten, in den Wechseljahren oder bei der Einnahme der Antibabypille ist die Wahrscheinlichkeit für Frauen an einem diffusem Haarausfall zu erkranken sehr hoch. In diesen drei Phasen  hat jede Frau mit starken Hormonschwankungen zu kämpfen.

Für manche Männer und Frauen kann jedoch auch eine falsche Ernährungsgewohnheit zu Haarausfall führen. Hierbei tritt ein vermehrter Haarausfall auf, wenn insgesamt die Nahrungsaufnahme zu wenig ist oder die Nahrung durch bestimmte Mittel zu schnell wieder ausgeschieden wird. Jedoch kann ein diffuser Haarausfall auch bei reichlicher aber ungesunder Ernährung auftreten.

Wenn Sie an diffusen Haarausfall erkrankt sind, können sie diesen fast wie bei einer erblichen Erkrankung des Haares auch Mittels Medikamente behandelt. Diese Behandlungsmöglichkeit bezieht sich meistens auf die Zufuhr von Nähr- und Aufbaustoffen. Eine weitere sehr effektive Behandlungsmethode ist die FUE-Methode. Durch das Auskommen ohne Hautschnitt ist die Behandlung sehr sanft und für Personen mit Kurzhaarschnitten oder hautempfindliche Personen sehr empfehlenswert. Während der Behandlung werden feinste Haarwurzeln durch kleinste Entnahmestellen am Hinterkopf entnommen und in die haarlosen Stellen verpflanzt. Durch diese Methode kann eine viel höhere Haardichte erreicht werden ohne die Kopfhaut oder die Haarwurzeln zu schädigen.