Archiv für November 2011
Was tun, wenn man als Frau unter Haarausfall leidet?
Oft geht es bei Diskussionen zum Thema Haarausfall primär um männliche Betroffene. Jedoch leiden auch viele Frauen unter Haarausfall, schämen sich aber über das sozial nicht akzeptierte Problem zu sprechen. Doch auch gegen den Haarausfall bei Frauen kann einiges getan werden.
Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen:
Circa 20 % der Frauen leiden unter Haarausfall, was für die Meisten eine große psychische Belastung darstellt. Ursachen dafür sind oft die Hormone. Gerade während der Menopause führt die Umstellung der Hormone bei vielen Frauen zu Haarausfall. Doch auch bei jüngeren Frauen kann ein Ungleichgewicht der Hormone die Ursache sein. Besonders schlimm ist dabei für viele Frauen, dass es zu einer prinzipiellen Ausdünnung der Haare kommt und meist nicht nur bestimmte Partien (wie beispielsweise beim Mann) betroffen sind.
Doch nicht nur die Hormone beeinflussen den Haarwuchs. Auch dermatologische Erkrankungen können Haarverlust verursachen, dazu gehört zum Beispiel Lupus. Zusätzlich dazu gibt es noch weitere Faktoren, die den Haarausfall bei Frauen wie aber auch bei Männern beeinflussen können: Schilddrüsenerkrankungen, Medikamente oder Diäten können dazu beitragen. Hier ist der Haarausfall bei den betroffenen Frauen aber leicht zu behandeln.
Haartransplantationen als Ausweg
Frauen, die unter Haarausfall leiden, können sich einer Haartransplantation unterziehen. Dabei werden eigene Haarwurzeln aus dichteren Stellen am Kopf entnommen und an die kahlen Stellen verpflanzt. Nach etwa drei bis vier Monaten beginnen die Haare aus den implantierten Haarwurzeln wieder zu wachsen. Dann können sie ganz normal gestylt werden und bei den meisten Frauen ist der Haarausfall schnell vergessen.
Die Implantation von Haarwurzeln, die den Haarausfall bei Frauen bekämpft, kann mit zwei Methoden vollzogen werden: die FUE-Methode und die FUT-Methode. Beide funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip, jedoch können mit der FUT-Methode, mehr Haarwurzeln an einem Tag transplantiert werden. Dafür muss hier allerdings ein dünner und behaarter Kopfhautstreifen des Patienten entnommen werden, während bei der FUE-Methode einzelne Haarwurzeln entnommen werden. Beide Methoden sind jedoch für Frauen mit Haarausfall gleichermaßen geeignet.