Artikel-Schlagworte: „androgenetischer Haarausfall“
Immer mehr Frauen von Haarausfall betroffen
Dachte man lange Zeit, Haarausfall sei ein typisches Männerproblem, so hört man mittlerweile von immer mehr Betroffenen, die Frauen sind.
Die Ursachen für Haarausfall bei einer Frau können sehr vielfältig sein. In manchen Fällen leiden sie unter dem sogenannten androgenetischen Haarausfall (erblich bedingter Haarausfall). Bei dieser Form bildet sich überwiegend zwar nicht wie beim männlichen Geschlecht eine vollständige Glatze, aber die Frauen klagen über lichte bzw. kahle Stellen auf dem Kopf.
Es gibt eine Form des Haarausfalls bei der Frau, die öfter als bei Männern auftritt: der sogenannte diffuse Haarausfall. Bei dieser Erkrankung fallen die Haare vom gesamten Kopf ab. Die Gründe hierfür sind verschieden. Ärzte haben herausgefunden, dass besonders zu viel Stress sowie Krankheiten, eine Fehlfunktion der Schilddrüse, Eisenmangel oder eine Fettunterversorgung meist die Übeltäter für diffusen Haarausfall bei der Frau sind. Pauschalisieren lässt sich das aber sicherlich nicht und es können noch weitere Ursachen für diffusen Haarausfall und generell für Haarausfall bei der Frau vorliegen.
Es gibt viele Frauen, die während oder nach einer Schwangerschaft vermehrt Haare verlieren. In der Regel fallen in diesem Fall die Haare aber nie bedrohlich stark bzw. nie vollständig aus.
Wie gestaltet sich eine Behandlung?
Leidet eine Frau unter Haarausfall, ist es wichtig, dass sie einen Facharzt konsultiert. Gemeinsam sollte erst einmal die Form des Haarausfalls abgegrenzt und erörtert werden, danach wird man nach geeigneten Therapiemaßnahmen suchen. Gegebenenfalls ist eine Haartransplantation die beste Hilfe gegen Haarausfall.
Matthias Balzer / pixelio.de